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Per Zufall auf rabatz-Bühne |
| Französische Band sollte eigentlich in Nürnberger spielen |
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HERZOGENAURACH - Am Samstag ging im Jugendhaus rabatz das letzte Konzert der H-Townrock-Reihe für diesen Winter über die Bühne. Vier Bands mit vier verschiedenen Stilrichtungen sorgten einmal mehr für exzellente Musik. Die knapp 100 Fans kamen dabei voll auf ihre Kosten.
Zum Start legten One Step Out aus Tours in Frankreich mit melodischem Punkrock los. Die fünf Musiker waren eher zufällig nach Herzogenaurach gekommen, weil ein in Nürnberg angesetztes Konzert ausgefallen war und Thomas Smiley Schönfelder kurzfristig davon erfahren hatte.
Danach traten Senior Kickstart auf. Die Band besteht nur aus Herzogenauracher Musikern, probt auf der MusikBase der Musikinitiative und ist somit ein echtes Eigengewächs der MIH. Ebenso melodiös wie bei den Franzosen ging es auch bei dieser Gruppe zu. Aber hier gab es einige Einflüsse aus Jazz und Reggae, die für ein besonderes musikalische Erlebnis sorgten.
Auch die dritte Band des Abends, m.i.god. ließ es zu Anfang ruhiger angehen. Aber zum Schluss legten die Nürnberger, die auch eine Zeit lang in der MusicBase probten richtig los. Lupenreiner Hardcore wurde geboten.
Ich hatte eine E-Mail mit einem Link zu deren Homepage. Dort hab’ ich mir die Musik angehört und mich über die Band informiert. Wie die an meine Adresse gekommen sind weiß ich nicht, erzählte MIH-Chef Smiley Schönfelder über den Gig der letzten Truppe.
Aus Chicago, Illinois stammt das Trio Team Rockit Hard Rock vom Feinsten gab es auf die Ohren der Fans. Für Matt Frincia (drum, voc), der drei Jahre in München gelebt hat war es ein tolles Erlebnis im Jugendhaus zu spielen. Für ihn und seine Kollegen Joe Sanzeri (git, voc) und Mark Zalewski ging es gleich nach dem Konzert nach Frankfurt zum Flieger über den Teich.
Matt Frincia plauderte nach dem Soundcheck aus dem Nähkästchen über die Möglichkeiten deutscher Bands in den Staaten. Gage gebe es keine oder nur sehr wenig. Das Eintrittsgeld muss als Verdienst ausreichen. Außerdem wird die Bandkasse bei solchen Abenteuern durch den Verkauf von CDs oder sonstigen Fanartikeln aufgebessert.
In Deutschland sei es da schon besser. Durch die Rundum-Versorgung der Veranstalter zahlt die Band bei der Tour mit neun Konzerten nicht drauf. In den USA müssen sich die Bands um alles selber kümmern. Es wird weder für die Verpflegung noch für Unterkunft gesorgt. Das kann unter Umständen riesige Löcher in eine Bandkasse reißen.
Auf jeden Fall will das Trio wieder nach Deutschland kommen und dann auch Konzerte in Österreich und der Schweiz geben.
Bands, die Interesse haben bei einer der Jumi-Aktionen aufzutreten, können sich unter www.h-townrock.de.vu und www.uturnfestival.de.vu informieren und Kontakt aufnehmen. |
| 18.4.2005 |
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NORDBAYERISCHE NACHRICHTEN, HERZOGENAURACH, HÖCHSTADT |
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